thomasdreyer

Feck Off
 
 

Über

Hallo und willkommen auf meinem Blog. Hier erstmal eine kleine Vorstellung. Mein Name: Thomas Dreyer Ich bin frisch geschieden, was vielleicht keinen so ehrlich interessiert, aber jeder schreibt hier bestimmt immer irgendeinen Beziehungsstatus rein. Meiner is derzeit eben genau der hier oben. So nimmt der Stumpfsinn in diesem Blog seinen Lauf. Viel Spaß beim Lesen

Alter: 35
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
Traeumte ich von einer Welt in der ich in ruhe gelassen werden wuerde von Leuten die ich mir haette sparen koennen.

Wenn ich mal groß bin...:
dann steht die Welt in Flammen, Raben weisen Wege durch Spiegel. Und ich kann von meinem Autoren Dasein leben mit freier Zeiteinteilung. hahahahahahahahahahaha haha

In der Woche...:
Bin ich hauptsaechlich bei der Arbeit.

Angefangen zu Schreiben habe ich...:
Mit ca. 14 Jahren. Die Texte entstanden damals aus Anfluegen von Depression, Liebeskummer und den Menschen in meiner Umgebung mit denen ich meistens nichts anfangen konnte da sie voellig anders waren als ich. Oder ich voellig anders als sie. Ich kanns nicht sagen



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Blog

Seelenwall

Reise in die Ewigkeit

Ich fühle mich in der Endlosigkeit gefangen.

Immer und ewig ohne Zeit.
Eine endlose Wanderung ohne Ziel.
Einen Sinn habe ich bisher noch nicht gefunden.
Mein Leben rauscht an mir vorbei.
Ohne Verstand und destruktiven Sinneswandel,
reise ich in eine andere Dimension
um mich selbst zu suchen und vielleicht zu finden.
Das Leben, eine lange Reise in die Ewigkeit.
Alles wird sich ändern.
Doch nicht verbessern und auch nicht verschlechtern.
Es bleibt alles gleich,
egal wie viel Kriege es geben wird
oder wie viel Katastrophen auftreten.
Egal was auch immer passieren wird.
Alles bleibt immer gleich,
in der Reise in die Ewigkeit.
1

Kälte

Es ist kalt in meinem Herzen,
so kalt war es noch nie.
Abermals sitze ich wach und kann nicht schlafen.
Ich muss die ganze Zeit über Dinge nachdenken,
wie die Liebe und was wäre, wenn ich mich damals nicht so dumm
angestellt hätte.
Ich denke an damalige Bekanntschaften, denen ich heute nie wieder
begegnet bin.
Es ist ihnen völlig unwichtig was mit mir passiert,
denn sie haben sich noch nie einen Kopf darum gemacht was mit mir ist.
Vielleicht mal ein paar aus Mitleid hervorgebrachte Sätze des Mitgefühls
die nicht einmal ernst gemeint waren.
Das hat mich bisher nie gekümmert.
Bis auf heute, wo es sowieso keinen mehr interessiert.
So kalt,
kalt.
2

Engel im Schnee

Hallo Du, mein schöner Engel.
Bist so schön im weißen Schnee.
Wenn Du da stehst im Schneefall,
würde Dich gern lieben,
doch Du bist fern von mir.
Alles was ich sagen kann ist,
dass ich Deine Stimme hören möchte.
Möchte Dich mal spüren, Dich umarmen.
Ich habe Dich schon fast aufgegeben.
doch liebe ich Dich noch immer,
und will Dich nicht verlieren.
3

schöner Winter

Winter ist die schönste Jahreszeit die es gibt.
In dieser Zeit ist es grau und trist, aber wunderschön.
Der Winter ist oft deprimierend und lässt einen doch leicht aufblühen.
Wenn die Seen zugefroren sind und es bitterkalt ist
und sich wunderschöne weiße Landschaften auftun.
Der Winter,
die schönste Jahreszeit der Welt.
4

Engel der Nacht

Du mein Engel der Nacht.
Bitte verlasse mich nicht.
Schmerz ist vergänglich,
auch der seelische.
Doch der Seelenschmerz dauert länger an.
Wenn es ihn nicht geben würde wäre es nicht
das selbe,
man würde nicht wirklich empfinden.
Es wäre so, als wenn jemandem etwas fehlt.
Als wäre es nie da gewesen.
Mir ist auch klar, dass Liebe vergänglich ist.
Doch die Liebe ist trotzdem etwas schönes,
die man nie verlieren sollte.
5

Ergebener Freund

Hallo süße, wie geht es Dir?
Ich hoffe gut.
Ich vermisse Dich, obwohl ich Dich gar nicht kenne, auch wenn ich Dich
schon mal gesehen habe.
Denn man kennt niemanden wirklich, egal wie gut man wen kennt.
Ich weiß, Du bist unerreichbar für mich.
Doch hoffe ich, dass es Dir immer gut gehen wird. Denn ich liebe Dich.
Dein ergebener Freund
6

Der dunkle Raum

Ich bin in einem Raum ohne Ausgang verloren.
In diesem Raum gibt es Hoffnungslosigkeit und starken dunkle
Gedanken und Gefühle.
Mit schwarzen Fenstern und Grauen Steinwänden.
Aber die Wände sind nicht immer in einer Farbe.
Manchmal ändert sie ihre Fläche in dunklere Farben,
denn es sind die Farben der Gefühle und Gedanken.
Außerhalb dieses Raumes ist nur eine schwarze Nacht
ohne Mond und leuchtende Sterne.
Aber manchmal kann man den Ton des Regens hören,
der auf die Fenster niederprasselt.
Doch ist der Regen vergiftet und lässt
kein Leben außerhalb des Raumes zu.
Der Raum, in dem das Leben Endet,
mit allen Hoffnungen und Träumen.
7

Ausgang zur Hoffnungslosigkeit

Alles ist gefüllt mit Depressionen,
dem Gefühl der nicht Existenz.
Innere Gefühle,
kaum noch vorhanden.
Doch ein inneres Gefühl bleibt ewig vorhanden.
Das Gefühl der Verlorenheit,
verloren in einer düsteren Welt voller Hass und Gewalt.
In einer Welt, in der man sich keine Hoffnung zu machen braucht,
da sowieso jede Hoffnung verloren geht, mit jedem Tag etwas mehr.
Am Ende gibt es dann nur noch die große Tür,
mit dem Schild Ausgang.
Ein Ausgang aus dem Guten, aus den Leben und der Hoffnung.
8

Rand der Seele

Ich stand am Rande meiner Seele,
bis ich Dich traf.
Du brachtest mich in die Krise,
und holtest mich wieder heraus.
Du hieltest mich am Leben
und gabst mir neue Kraft des Lebens.
Ich werde durch Dich glücklich sein,
auf ewig.
9
2 Liebestexte

Ich liebe Dich,

doch Du liebst mich nicht.
Dies ist mir aber gleich,
denn ich weiß,
dass Du am Leben bist.
Ich würde mich gern mit Dir unterhalten,
Dich näher kennen lernen.
Wie Du bist und wer Du bist.
Dies alles ist ein Problem für mich,
denn ich bin verliebt in Dich.
10

Ein Blick vom Rand

Wir kamen zu einem Platz, in dem wir wussten, wir sind nicht
willkommen.
Alle Leute hier begegneten uns mit einer großen Verachtung und
Feindseligkeit.
Wir waren in einer Welt, in der aller falsch war, egal was wir überhaupt
getan haben.
Dann fanden wir heraus das wir in der Hölle waren.
Hass, Schmerz und Leid war unser dauerhafter Begleiter.
Niemand wünschte unser Schicksal zu erkennen,
überall nur verzerrte Grimassen.
Sie waren uns gegenüber meist böse und das schmerzte uns.
All die Gleichgültigkeit um sie herum, auch sich selbst gegenüber.
Aber schließlich hatten wir bemerkt, was dies wirklich für ein Ort war.
Es war die Erde,
mit ihrer Menschheit und wir fragten uns,
wie ist die wirkliche Hölle?
11

Kritik an die Gesellschaft

Hier sitze ich nun wieder und habe nichts zu reden und zu sagen.
Es ist alles so öde und langweilig spröde.
Nichts interessantes zu tun oder zu reden.
Jeder spricht vom selbigen,
wie der letzte Fick war und wie gut man ficken kann,
wie viel man schon hat und so weiter.
Alle sprechen von ihren Problemen,
nehmen sie aber nicht wirklich wahr.
Sie glauben, sie seien die Größten,
können aber gar nichts.
Zu große Klamotten und die ganze Angeberei.
Die Menschheit ist voll dabei zu verrotten
und die Jugendlichen tragen dazu bei.
Da sage noch mal jemand die Jugend sei unsere Zukunft.
Ein Scheiß ist die heutige Jugend.
Diese Jugend ist genauso viel wert wie alte Kuhscheiße,
nichts.
12

Der Krieg

Der Krieg ist mein Sieg
und meine Niederlage.
Der Krieg ist der Dämon
in meiner niedrigen Seele.
Ich bekämpfe ihn,
doch der Krieg wird nie enden
und auf ewig wüten.
Denn ich bin ihm gnadenlos
ausgeliefert.
13

magisches Wesen

Dein Dasein ist mir mehr wert als alles Geld der Welt.
Du, der Elf, das magische Wesen,
welches mir Trost spendet.
Mit dem ich sprechen kann,
das mir hilft und mir beisteht.
Das wäre das Wesen,
dem auch ich beistehen könnte.
14

ewiger Tod

Vom ewigem Tode gejagt, wandelt er ziellos durch die Nacht.
Er liebt sie noch immer und vermisst sie.
Doch er weiß, dass er sie nie wieder sehen wird.
Nur noch Erinnerungen einer anderen Zeit,
glücklich, und doch war ihr Schicksal schon vorbestimmt.
Doch auch die Erinnerungen verblassen,
wie sie es tat.
Sie verlassen ihn mit trauriger Gewissheit.
So, wie sie ihn verlassen hat, plötzlich und ohne Vorwarnung.
Denn auch so entschwand sie aus seinem Leben.
Doch selbst die Erinnerungen trösten ihn nur wenig,
eher bekümmern sie ihn nur.
Das letzte mal als er sie sah,
tief schlummernd und wunderschön lag sie da,
scheinbar schlafend und doch wach und so lebendig.
Sie verschwand aus seinem Leben
und wie auch sie,
wird er aus dem Leben entschwinden.
15

Kein Ausweg

Alles ist düster.
Die Welt,
die Gefühle,
einfach alles.
Einen Lichtblick gibt es erst wenn man tot ist.
Vielleicht sogar schon etwas früher.
Doch ist der Tod wohl das beste,
was einem passieren kann.
Wenn es einfach keinen richtigen Ausweg mehr aus der Situation gibt,
sondern es eher immer weiter abwärts geht.
16

Sein liebster Gedanke

Du zündest einige Kerzen in Deinem Raum an und Du weißt,
es ist Zeit zu denken, die Welt muss sterben.
In Deinem Verstand hast Du kranke Ideen, die Menschheit zu zerstören.
Du siehst einen Atomschlag auf der Erde niedergehen oder Napalm,
welches alles Leben des Planeten verbrennt.
Und Du lächelst, weil Du diese Bilder von der totalen Zerstörung liebst.
Du liebst es, wenn Leute vor Schmerz schreien
und Du kannst das Leiden in Ihren Augen sehen.
Du verfluchst die Erde und all ihre Bewohner.
Dann siehst Du das laufende Blut, welches aus den menschlichen und
den tierischen Körpern fließt.
Nach diesen Gedanken, fühlst Du Dich besser und Dein Gesicht zeichnet
eine Dämonische Grimasse.
17

Wiederholung

Ich denke über vieles nach.
Doch vieles ist nur Wiederholung.
Ich habe nichts neues mehr zu berichten.
Immer nur das selbe.
Dieses Gelächter, dieses Nichts, welches einen umgibt.
Ich kann nichts neues mehr sagen.
Immer nur, dass ich Dich liebe,
und dass ich Dich nie verlassen würde.
Dieses Gezeter über die Liebe.
Dass man sich nie traut etwas zu sagen.
Das macht keinen Spaß mehr.
Immer nur Wiederholungen.
18

Fragen

Warum kann ich mal wieder nicht einschlafen?
Warum sitze ich hier noch rum,
und warum frage ich eigentlich immer den selben Kram, den sowieso
keinen mehr interessiert?
Warum bringe ich denn nicht mal was besonderes zu Papier?
Es gibt so viel wichtige weltbewegende Fragen.
Wie ist der Kosmos entstanden?
Eine Frage die die meisten sich dauernd stellen.
Und warum sind wir eigentlich hier?
Warum fragt sich eigentlich niemand mal was anderes?
Hier mal ein Paar Fragen die die heutige “Menschheit” wirklich
bewegen.
Fragen die wirklich von Bedeutung sind.
Wann kommt endlich der nächste Klingelton für mein Mobilfunktelefon
raus, welcher dann monatelang überall am dudeln ist?
Wann gibt es endlich ein neues Video zum Runterladen um dann in den
Charts gedudelt zu werden?
Warum packe ich mir einen Klingelton auf´s Mobilfunktelefon (Handy)
der mir sagt dass mein Klingelton scheiße ist, wobei ich das doch selber
bemerken sollte?
Und warum wird sich über ein Klingelton Video gestritten ob gewisse
Körperteile zensiert werden sollen oder nicht, wobei sowieso überall
Pimmel zu sehen sind? (Siehe gewisse Vorgänger.)
Wann kommt endlich die nächste nackte Tusse auf den Markt zum
Runterladen?
Wann gibt es denn nun das nächste Porno Video für´s Mobilfunktelefon
um mir auch in der Öffentlichkeit einen runter zu holen zu können, weil
ich das schon immer tun wollte?
Und warum sollte ich meinem Handtelefon (Mobilfunktelefon, Handy)
einen bequemen Sessel besorgen, um es dann sowieso nie da rein zu tun?
19
Das sind Fragen, die man sich ernsthaft mal stellen sollte, weil man sonst
nicht mehr in ist oder einfach den Überblick verliert.
Dagegen sind doch Fragen wie:
Wie komme ich an Geld um mir das nötigste zu besorgen?
Was tue ich am besten um morgen nicht sofort tot um zu fallen?
Vielleicht sollte ich mich auch einfach nur mal Fragen: Auf welchem
sterbenden Planeten lebe ich doch gleich und wie komme ich hier wieder
runter?
Und warum explodiert dieser Planet nicht einfach und macht alle Sorgen
mit einem Schlag weg?
Und wenn ich doch Handy Dinge nicht mag, warum hab ich dann selber
eins?
Das noch zum Abschluss und eine schöne Nacht an alle Handyverrückten
da draußen.
20

Gefühl der Einsamkeit

Du schreist in die Nacht hinein.
Aber niemand kann Dich hören,
denn Du stehst allein auf einem weiten Feld.
Über Dir die Nacht,
doch siehst Du keine Sterne.
Nur der Mond ist zu sehen.
Unter Dir,
nur der Dreck auf dem Boden,
teils schlammig, teils staubig.
Du würdest am liebsten gehen,
oder laufen.
Hauptsache nicht mehr allein auf diesem Feld,
in der Dunkelheit,
welche Dich zu erdrücken erscheint.
Doch irgendwas lässt Dich nicht fort von hier,
so sehr Du es auch versuchst.
Du hörst einen Schrei der Verzweiflung,
doch siehst Du niemanden.
Bis Du bemerkst, dass Du es warst,
der geschrieen hat.
Tränen schießen Dir ins Gesicht.
Und die Landschaft um Dich herum zerfällt,
wie ein zerbrochener Spiegel.
21

Blick in die Dunkelheit

Mit blutenden Augen sehe ich in die Finsternis.
Ich sehe viele Dämonen und Geister, welche auf mich zu gehen aber
immer kurz vor mir einen anderen Weg einschlagen.
Fratzen, die mich auslachen, andere welche mich mitleidig begutachten,
um dann ihre Blicke wieder abzuwenden.
Doch kann ich nirgendwo Lichtgestalten entdecken, die diese Dunkelheit
etwas erhellen würden.
Diese dunklen Wesen lassen keine Chance für Lichtgestalten.
Auch scheint es keinen Boden zu geben auf dem man Beständigkeit
finden könnte.
Trotzdem merke ich etwas unter meinen Füßen, doch kann ich nichts
sehen.
Und doch, fange ich an eine Gestalt auszumachen,
welche immer näher kommt, aber nicht wie die anderen,
die wieder kehrt machen.
Nein, sie hält mir ihre Hand entgegen und ich merke,
sie will mich weg führen, an einen anderen Ort.
Doch will ich ihre rettende Hand greifen, verschwindet sie
und mir bleibt nichts anderes,
als diesen Anblick auf die Dämonen,
Für alle Zeit.
22

Tagebuch Leben

Das Leben, ein Tagebuch.
Man schreibt jeden Tag etwas neues hinein.
Manche Dinge löscht man wieder aus diesem Buch.
Dort hat man immer seine Erfahrungen eingetragen.
Auch hat man viele neue Eindrücke dazu gewonnen.
Man ist schon vielen bösen Versuchungen begegnet
und einigen konnte man sicher auch widerstehen.
Vielen verschiedenen Personen ist man schon begegnet, deren Namen
und Gesichter in das Buch eingetragen wurden.
Die für uns unwichtigsten Personen hat man schnell wieder entfernt.
Doch gibt es auch Personen die zwar nicht wirklich unwichtig sind, aber
sich dennoch aufbewahrt,
aus welchem Grund auch immer.
Allerdings kommt eines Tages der Moment an dem alles aus diesem
Buch wieder entfernt wird.
Zwar nicht auf einmal, aber nach und nach, bis man sich selbst an die
wichtigsten Sachen und Ereignisse nicht erinnert, da alles wieder aus
dem Buch entfernt wurde.
Manche Bücher werden auch einfach in ein Regal mit lauter anderen
Tagebüchern gestellt,
um dort gemeinsam zu verstauben.
Aber so ist das halt mit Tagebüchern,
irgendwann sind sie dann doch mal voll.
23

Bilder der Vergangenheit

Bilder starren mich an.
Bilder aus der Vergangenheit und der Gegenwart.
Doch was einmal war, kann man nicht wieder rückgängig machen, egal
wie sehr man es sich wünscht.
Wie oft denk man zurück und überlegt, was man besser oder anders hätte
machen können.
Viele dieser Bilder verfolgen einen ein Leben lang.
Nur sind es leider meist die negativen Dinge, an die man denkt und sich
erinnert.
An die positiven Dinge erinnert man sich meist längst nicht mehr,
während die schlechten Dinge wohl immer im Gedächtnis bleiben
werden.
Einiges kann man verdrängen, doch kommen auch diese Bilder
irgendwann zurück, ganz plötzlich und unerwartet.
Sie tauchen einfach wieder auf und bereiten einem schlaflose Nächte.
Dann sehen sie einem ins Gesicht und fragen, was hast du nur getan und
warum hast du es getan?
Viele aber fragen auch, warum hast du es nicht gemacht als du die
Chance dazu hattest, warum gezögert?
Doch kann man nichts mehr daran ändern, denn es ist nun mal wie es ist
und der bittere Nachgeschmack wird immer bleiben, man kann es halt
nicht einfach auslöschen wie man Bleistift mit Radiergummi löschen
kann.
Es ist einfach zu spät und man hat seine Chance vertan.
Nur hofft man immer wieder auf eine neue Chance,
um es diesmal besser zu machen.
24

Barriere aus Ängstlichkeit

Wir stehen uns gegenüber,
doch erreichen uns nicht,
zwischen uns ist nichts,
und trotzdem scheint uns was zu trennen.
Man müsste nur die Arme ausstrecken,
dennoch zögern wir und bleiben still.
Wenn wir uns etwas sagen wollen, verstehen wir uns nicht,
obwohl wir nur zu flüstern bräuchten.
Wir stehen da, wie gelähmt,
und brauchen doch nur einen Schritt zu tun.
Wohl ist es die Angst, welche uns zurückhält,
die Angst uns gegenseitig zu verletzen.
Wir könnten uns gegenseitig die Herzen brechen,
mit nur einer kleinen Tat.
Der eine Schritt,
der zu weit gehen kann.
Das eine Wort,
das falsch sein kann.
Die eine Berührung,
die uns zerbrechen lässt.
So bemerken wir was immer zwischen uns liegt,
und sei es nur die Angst vor Fehlern.
25

Große Bedeutungen

Ich bin aufgeregt, genervt und nervös.
Es passiert einiges und wieder nichts.
Dennoch, dass was passiert hat immer noch eine zu große Bedeutung,
als dass man es außer acht lassen könnte.
Zu groß, um zu begreifen was überhaupt passiert.
Man hört Dinge und vergisst sie dann wieder nur um sich anderes wieder
anhören zu können.
Viele halten ihr Gerede für sonst wie bedeutend und dennoch interessiert
es niemanden.
Nur ist es oft so, dass viele nicht das interessiert was von Bedeutung ist,
sondern eher der banale Scheiß, der oft nur nebensächlich ist.
Belobigungen für Schmierereien und Abweisungen für wichtiges.
Alles neue, was vielleicht weiterhelfen kann aber von den Menschen mit
Angst und Misstrauen abgelehnt wird,
Aber dass, was sie schon kennen und nur noch mal gebracht wird, wird
akzeptiert.
Genau wie immer.
26

Zweisamkeit

Wir stehen an der Straße zum Irgendwo.
Über uns der klare Himmel mit den Sternen,
welche gut zu sehen sind.
Wir fassen uns bei der Hand
um uns gegenseitig Zu spüren
und nah zu sein.
Der Mond ist noch eine Sichel.
Wir sehen die Straße hinunter und lächeln.
27

Befreiung

Warum hat man es so schwer wenn man Einsamkeit fühlt. Man fühlt sie
selbst dann einsam, wenn man doch alles hat. Es sind lauter Leute um
einen rum, wie Familie und meist auch Freunde.
Doch was ist, wenn man nicht auf seine Freunde zählen kann, wenn man
sie sich grad herbeisehnt. Was, wenn selbst die eigene Familie einen
nicht aus der Einsamkeit befreien kann.
Auch, mit Freundin fühlte ich diese Einsamkeit. Die Einsamkeit schränkt
mich ein, nimmt mir die Freude an kleinsten Dingen.
Hat man sich denn nie gefragt, wie es zu einer Einsamkeit kommen
kann? Wie man darauf kommt, dann noch unglücklich zu sein, selbst
wenn sich Menschen darum bemühen einem diese zu nehmen und einen
glücklich zu machen.
Man fühlt sich unzufrieden und leer, nichts macht in den Momenten
Freude. Wenn man keinen hat, der einen das bieten kann, was man grad
braucht.
Es geht nicht einfach nur um die Nähe, die man sich meist dabei ersehnt,
sondern mehr um die fremde Nähe.
Man wünscht sich mal wen, den man nicht kennt, um mit dem das zu tun,
was einem die anderen Personen nicht geben, sei es auch einfach nur aus
Desinteresse.
Einfach mal etwas machen können, wo man sich auch mal frei fühlen
kann, ohne sich zu kennen.
Keinen Zwang der gegenseitigen Kontrolle oder des Planens, sondern
einfach nur mal wieder fallen lassen können, mit den Gedanken, die
Menschen aus der direkten Umgebung nicht verstehen können oder ihnen
nur mit misstrauen entgegen treten.
Mit Fremden kann man sich austauschen, sich Begebenheiten erzählen,
die beide Seiten bedrückt, ohne das ein gegenseitiger Zusammenhang
entstehen muss.
Die eine Seite erzählt etwas von Liebe und die andere von Sehnsüchten
oder Todesängsten.
Man hört sich ohne Zwang zu und ohne viele Fragen zu stellen. Man gibt
auch keine Kommentare dazu, die den anderen verletzen könnten.
Man hört sich mit Interesse zu, aber ohne eine Meinung dazu zu bilden.
28

Einfach nur die Momente an sich vorbeiziehen lassen um später wieder
getrennte Wege zu gehen, selbst ohne des Anderen Namen oder sein
komplettes Inneres zu kennen.
Es geht dabei nur um die gegenseitige Berührung mit dem Wort, die
Umspielung, die andere nicht verstehen würden und Gedanken, die einen
sanft umschließen.
Nichts, wo eine Regelmäßigkeit besteht, sondern nur ein Spontanbesuch.
Ohne den Zwang, den anderen etwas erzählen zu müssen, was einem
unangenehm wäre.
Und wenn dabei echte Gefühle zum Vorschein kommen, soll man sie
rauslassen, denn man hat sich für nichts zu schämen oder muss etwas
verheimlichen.
Nur selten findet man so etwas, wie eine Befreiung, ohne Zwänge.
Vielleicht hab ich auch mal das Glück, einem anderen das Glück zu
bescheren, uns gegenseitig befreien zu können, und ist es auch nur für
kurz. Doch auch das kann ein kleiner Schritt zur Erfüllung des Lebens
sein, mit Gedanken eines anderen zu leben, ohne das andere Wissen.
29

Eine Schüttelgeschichte

Ich bin erwacht, und es ging mir gut.
Das Einschlafen fällt mir eher schwer, doch nachdem ich mich mit
meinem Körper einig war,
schlief ich wieder.
Wieder wach. Doch irgendwas stimmt hier nicht.
Ein kleines Zucken im Bein und der Daumen kribbelt.
Macht nicht viel, nach ner halben Stunde wieder eingeschlafen.
Die Augen öffnen sich .
Aber in diesem Fall ist es schon gar nicht mehr schön.
Die Beunruhigung geht weiter, besonders weil mein ganzer Körper zu
zittern scheint.
Das Zittern wäre nicht so schlimm, doch scheint sich mein ganzer Körper
zusammen zu ziehen.
Wenn ich jetzt Tee hier hätte, könnte ich mich bestimmt wieder
beruhigen.
Das Zittern wird stärker und ich kralle mich in der Matratze und im
Bettzeug fest.
Schmerz kommt von unten an den Füßen hoch,
als wenn man mir die Nägel einzeln ausreißen würde,
dabei kann ich doch auf ne Pediküre verzichten,
war ja erst.
Wie ich feststellen muss, fangen meine Finger an zu bluten.
Macht nichts, der Schmerz ist schon am Oberschenkel und lenkt mich
von den unangenehmeren Schmerzen des Fingernagelknickens ab.
Ich hätt sie eh kaputt gerissen.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dies hier kein gutes Ende nimmt.
Das Aufkommen bunter Farben in meinem sonst so bunten Zimmer,
tschuldigung, tristem Zimmer.
30

Ich glaub ich kann mein Inneres des Kopfes sehen,
während sich mein Mund mit blutigem Geschmack füllt und ich
bestimmt literweise Blut trinke,
hoffe ich nur, dass ich mich nicht noch übergeben muss,
von wegen dem vielen Blutgerotze und Geschlucke.
Hö hö, schlucken.
Das klare Denken setzt langsam aus und die Farben mischen sich zu
einem einzigen Matsch,
aus Punkten und Strichen, wenn man das so nennen kann.
Der Schmerz hat den Kopf erreicht und unglücklicherweise hat sich der
gesamte Schmerz des Körpers auf den Kopf verlagert.
Meine Haare scheinen sich zu sträuben, oder auszufallen, kann ich aber nicht genau definieren,
da mein Kopf irgendwie zu bersten droht.
Auf einmal erstreckt sich ein dunkler Schatten über mir.
Irgendwie mit großen Schwingen.
Aber es kann nicht der konventionelle Tod sein, da diese Gestalt weder
ne Sense hat, noch ne Kutte trägt oder eine Lebensuhr in Händen hält.
Ich stell mir eine Digitaluhr vor, wo rot die ganze Zeit blinkend
“Herzlichen Glückwunsch, Du bist tot.”
steht.
Und tatsächlich. Ächz
31

Wahn

Der Wahnsinn zieht sich in mich rein und lässt mich nicht mehr los.
Das Leben macht mich nur kaputt, mein Körper wird zerstört.
Etwas krabbelt in mir rum und macht sich in mir breit.
Das Etwas versteckt sich nicht vor mir und nun ist es soweit.
Es wächst und lässt mich Schmerzen fühlen doch streichelt mich ganz
sanft.
Das Ding, was in mir ist, es hasst mich ungemein
doch lasse ich es walten, denn es gibt mir Geborgenheit.
Nehmt es mir nicht weg, nehmt`s nicht aus mir raus.
Es zerstört mir meinen Geist und schickt mich in den Wahn.
Doch mag ich es sehr gern, denn es ist mein Herzensstern.
32

Taubendreck

Eine Taube auf dem Weg zum Glück.
Doch kommt sie nie dort an.
Die Taube wird gefunden und als Bote missbraucht.
Sie wird auf die Reise geschickt um zu kundschaften.
Die Taube flog, wie sie die Winde trugen.
Als sie ins gelobte Land eintrat, verlor sie ein Bein.
Es wurde ihr abgehackt.
Ein Mann kam zu ihr und sprach:
“Übergebe Deinem Boten diese Nachricht.”
Die Taube flog zurück mit einem Zweig im Hals.
Schon bald bekam sie keine Luft mehr und war glücklich,
als sie das Boot sah.
Man nahm sie in Empfang und wusste nichts mit dieser Nachricht
anzufangen.
Sie schlugen der Taube den Kopf ab,
da kamt der Zweig zum Vorschein.
Sie nahmen ihn an sich und fuhren in Richtung woher die Taube kam.
Dort schellte das Boot an ein großes Riff,
die Mannschaft ertrank jämmerlich.
Später kamen die Totensammler und freuten sich auf ein Festmahl.
33

Spiegelseele

Ich dringe tief in meine Seele ein,
dort begegne ich einem Spiegel.
Doch ich ertrage diesen Anblick nicht
und zerstöre ihn.
Denn er zeigt nur Hässlichkeit und Fäulnis.
Soll das wirklich ich sein,
dieser Mann mit all seiner Schmach?
Ich betrete einen anderen Raum,
doch der ist voller Spiegel.
Dieses kann ich nicht verstehen, nicht begreifen.
Diese Gestalt raubt mir den Verstand.
Ich zerbreche, zerreiße mich selbst.
Wie ein gefolterter knie ich mich nun vor mir nieder.
Ich sehe zu mir runter,
bemitleide mich,
und töte mich.
34

Hoffnungsschimmer

Ein Kerzenschein der mich erhellt und mir zeigt, wie es weitergeht.
Sie erleuchtet meinen Weg der mich durch die Dunkelheit führt
und zeigt mir eine Richtung, in die ich gehen kann.
Wenn sie flackert weiß ich, ich bin dem Ausgang nah.
Sie ist der Hoffnungsträger in meinem Leben.
Doch was wenn sie erlischt,
wenn sie den Weg nicht mehr erhellt?
Dann verliere ich mich um Dunkeln
und stolpere über jeden Stein.
Die Wege sind mir verschlossen
und nur die Hände können mich noch leiten,
über diesen finsteren Weg.
Ich verliere den Verstand,
verfluche mich schon selbst.
Bin außer mir vor Schmerz und hoff auf die kleinste Glut.
Doch für einen Sünder wird sich die Flamme niemals mehr erheben.
So muss ich in der Dunkelheit sterben oder leben
und grausam dort zu Grunde gehen.
Wenn die Flamme mir erlischt.
35

Unverstandene Liebe

Sie gehen mit verliebten Blicken durch die Welt,
missverstanden, verachtet und verdammt.
Ihre Liebe stößt auf Barrikaden,
denn die ganze Welt war gegen sie.
Die Art wie sie sich lieben und die Blicke, die sie kriegen,
sind nicht vereint im Guten.
Doch wollen sie es nicht ändern und sich nicht verdrehen lassen,
drum werden sie gehasst und ihr Zusammensein gestört.
Und egal wohin sie flüchten, sie werden immer nur verfolgt,
denn ihre Liebe ist verboten.
Ihr Glauben ist das einzige was bleibt,
doch werden sie so niemals glücklich werden,
also flüchten sie in eine Welt, die nur sie beide birgt.
Dies kann kein gutes Ende nehmen
Man hat ihnen niemals vergeben.
36

Welch ein Engel

Ein Engel reist durch die Lüfte, als Bote des Untergangs
mit flammendem Schwerte und weisem Blick auf die Menschheit.
Er bringt Zerstörung, bringt die Wut
und er schürt des Zornes Glut.
In seinen Augen nur Verzweiflung und Zorn,
kein Mitleid.
Der Engel lässt sein Schwert niedergehen
und lässt Wüsten Asche werden
und Meere, Wüsten.
Die Menschheit soll erzittern vor seiner Wut.
Sie darf kein Erbarmen erhoffen,
denn dieses Schicksal
ist schon seit Jahrtausenden vorgesehen.
um die Welt wieder zu bereinigen
und von der Seuche zu befreien.
Die Gedanken des Engels sind rein
wie die eines Kindes.
Man kann ihm keine Schuld geben
denn er wir immer ohne Schuld sein.
Er ist verspielt
und spielt sein Spiel mit den Seelen.
Vor ihm sind alle Menschen gleich
drum behandelt er sie auch so.
Kein Erbarmen, keine Gnade,
denn diese sterblichen Gefühle
sind ihm fremd.
37

Ein “wie du mir, so ich dir”

Welch verschwenderischer Antlitz sich mir da bot, als ich die Frau bei
ihrem Tun beobachtete.
Sie gierte förmlich nach Strafe und Gerechtigkeit,
während sie so da stand und den Himmel betrachtete.
Ihr Wunsch war es, durch eine höhere Macht zerstört zu werden und mit
dem Leben abzuschließen. Ein Lächeln ging über mein Gesicht, als ein
Gewitter aufzog und die Frau zusammenzuckte und ängstlich anfing gen
Himmel zu gucken.
Sich auf Knien werfend stotterte sie etwas vor sich hin,
sowas von jämmerlich.
Da wollte sie zerstört werden und duckte sich wehmütig unter dieser
Naturgewalt, die dort aufzog. Anstatt sich dem zu stellen, was man
heraufbeschwor und den Untergang abzuwarten,
kauerte sie sich nieder und bebete.
Die Wolken wurden immer dunkler und nahmen bedrohliche Formen an.
Nicht im Sinne von finster, sondern nahmen diese dämonische
Fratzenformen an.
Ein Regen kam auf, der an Sintflutartiger Beschaffenheit zunahm und
hart auf uns niederprasselte. Sie hielt ihre Arme schützend über den
Kopf. Auf einmal teilten sich die Wolken und die Frau stand wieder.
Doch sah sie etwas verstörter aus als vorher.
Sie nahm ihren linken Arm und begann an ihm rum zu nagen.
Die junge Frau schrie vor Schmerz, doch hörte sie erst damit auf, als
beinahe der halbe Arm bis zum Knochen verschwunden war,
hielt inne und schien auch erst dann zu bemerken, was sie getan hatte.
Ich amüsierte mich noch ein wenig darüber, doch plötzlich überkam mich
ein komisches Gefühl.
Sie sah auf einmal ruckartig zu mir rüber und starrte mich an.
Ich konnte mich nicht mehr bewegen, während sie auf mich zulief.
Als ich meine Augen wieder öffnete fand ich mich an einem Gitter
wieder, ganz schön zerfleddert und trotzdem noch am leben.
So häng ich hier nun also in irgend nem Keller oder so und die Frau liegt
unter mir. Naja, so kanns kommen, wenn man mal nen bisschen Spaß haben will, und schon ist man selbst gearscht.
Man sieht sich bestimmt nochmal wieder,
bis dahin,
Bye, Bye
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Paranoi

Eine weiße Wand, befleckt von Schmutz und schwarzen Streifen,
erstreckt sich vor mir in diesem Raum.
Böse Gesichter erscheinen mir durch den Dreck von der Wand der sich
nicht verändert und trotzdem die Gesichter nicht ihre anfängliche
Haltung wahren lässt.
Sie bleiben stumm und dennoch scheinen sie mit mir zu sprechen.
Vielleicht sogar über mich, machen sich über mich lustig.
Lästern, lachen und wünschen mir schreckliche Dinge in mein Leben.
Keine Bilder kaschieren die Fratzen, doch wäre es mir lieber sie täten es,
denn einfach wegblicken kann ich nicht.
Es ist die Angst davor die diese Gesichter mir entgegen bringen.
Die Angst vor den Bildern, welche mir in den Kopf gepflanzt werden,
Die meine Seele beflecken und mich im schlimmsten Fall für immer
verfolgen werden.
Doch wenn man sich den Bildern stellt und den bösen Gesichtern mit
ihrem Gelächter und herabwürdigenden Blicken gegenübersteht und
standhaft bleibt, dann brennt sich nichts Böses in die Seele und seine
eigene Schande wird erspart.
Denn nichts wird gewonnen, wenn man sich abwendet. So verweile ich
vor meinem Schrecken und harre aus, bis die Gesichter sich
zurückziehen, denn ich gebe ihnen keine Angriffsgelegenheit durch
meinen Widerstand und meinem Blick der sie schwächt.
Nun ziehen sie sich zurück und ich bin wieder befreit.
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Blutschnee

Schneefall in einem lichten Wald der vom Winter und der Kälte stark
geprägt wurde.
In diesem Winterwald stehen sich zwei Menschen gegenüber.
Auf einer Lichtung vom Winter bewachsen, nur einige Tannen zäunen
den Weg.
Die Kälte geht ihnen über die Haut und lässt sie frieren.
Es ist still in diesem Wald.
Kaum ein Tierlaut ist zu hören, denn die meisten sind in das Warme
geflohen.
Nur sind einige Krähen noch da die sich nicht vom Winter schrecken
lassen
und von dem sich nähren was die Kälte hergibt.
Die beiden blicken einander an mit leicht traurigem Blick.
Langsam legt sich der Abend über die Lichtung,
der Schnee verliert vorsichtig seinen Glanz.
In der Trübheit der angehenden Finsternis verfärbt sich der Schnee
tropfenweise.
Die Frau blickt besorgt und mit trübem Blick den anderen Menschen an.
Beide zittern sie, schon lang nicht mehr nur noch von der Kälte, das Blut
im Schnee und an ihren Beinen lässt sie die Kälte vergessen.
Sie hält traurig etwas im Arm, der Blick ist längst verschwommen vom
warmem Wasser.
Er nimmt sie leise in den Arm und gibt ihr traurig einen Hauch auf die
Stirn.
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Seelenwall Zusammenfassung

Die Texte sind entstanden als ich in meiner Jugend eine schwierige
seelische Phase durchgemacht habe, bei der ich teilweise unter
Depressionen litt und auch die Liebe eine Rolle spielte.
Es geht in ihnen um Gedanken und Gefühle gegenüber bestimmten
Menschen, die Gesellschaft an sich und ein paar Dinge gegen mich selbst
gerichtet. Es Spiegelt teils die Beobachtungen wieder die ich unter
gleichaltrigen gemacht habe, mit deren Verhalten ich mich meist selten
identifizieren konnte.
Auch sind dies Texte von Ängsten, seine Liebe dem Geliebten gegenüber
zu offenbaren und sich lieber zurück zu ziehen, aus Angst eine
Schmerzhafte Erfahrung zu machen.
Worin einem aber auch die eigene Schüchternheit zurückhält den ersten
Schritt zu machen.
Um es noch mal kurz zu sagen, es geht im Großen und Ganzen um
allgemeine Gefühle, wie Abneigung, Liebe und Angst.

Thomas Dreyer am 23.5.14 03:18, kommentieren